Motorradtour vom „Landhotel Zum Anker“ direkt am Weserufer (Lippoldsberg) an der Fähre
in den Harz (Streckenlänge ca. 300 km)
Wir starten in Wahlsburg/Lippoldsberg und fahren über Uslar nach Northeim.
Zuvor überqueren wir zwischen den Ortschaften Volpriehausen und Hardegsen den sog. Bollert. Eine reizvolle, weithin bekannte, kurvenreiche Strecke, die gerne von Bikern befahren wird.
In Northeim orientieren wir uns in Richtung Osterode. Die Fahrt dorthin ist nicht besonders spektakulär. Ab Osterode (Harzrand) wird es dann aber um so interessanter.
In Osterode angekommen, folgen wir dem gelben Hinweisschild mit dem schwarzen LKW für den Fernverkehr und umrunden einmal Richtung Osten die Stadt, um dann die Hinweisschilder u. a. nach Clausthal-Zellerfeld zu finden.
Wir fahren in Richtung Clausthal. Wenige Kilometer außerhalb von Osterode gibt es eine Abzweigung nach rechts in die Ortschaft Lerbach. Der Ort hat außer einem sehr schön gelegenen Waldschwimmbad mit dazugehörigem Campingplatz und Restaurant sicher nicht besonders viel zu bieten. Im Winter ist ein Skilift in Betrieb.
Die Weiterfahrt durch den Ort und Rückkehr auf kurvenreicher Strecke außerhalb des Ortes auf die zuvor befahrene Bundesstraße 241 von Osterode kommend, ist dagegen recht ordentlich.
Wir fahren weiter Richtung Clausthal-Zellerfeld, der Oberharzer Bergakademie. Heute wird an der techn. Universität modernste Technologie gelehrt, die mit Bergbau kaum noch etwas zu tun hat. Wenn man etwas mehr über die Entwicklung des 800 Jahre alten (?) erfahren möchte, kann das Oberharzer Bergwerk besichtigen.
In Clausthal halten wir uns rechts und fahren auf die B 242 bis zum sog. „Dammhaus“. Dort halten wir uns links in Richtung Altenau und befahren jetzt die B 498.
Altenau ist eine traditionsreiche Bergstadt und liegt verstreut über fünf Täler an der Mündung der Oker in die Okertalsperre. Der Ort zählt zu den sieben alten Bergstätten des Oberharzes. Hier wurde 1911 in zahlreichen Poch- und Hüttenwerken nach Silber und Eisen geschürft. Im Freizeitzentrum erwarten sie eine Eissporthalle und ein schönes großes Wellenbad. Im Juni laden die Harzer Musiker zu ihrem Fest ein.
Im Ortskern von Altenau folgen wir dem Hinweis zur Talsperre. Auf der Talsperre werden von vier verschiedenen Stellen aus Dampferrundfahrten über den gesamten Stausee zum Preis von DM 12.- p. P. angeboten (sehr empfehlenswert!).
Ein kurzer Aufenthalt dort am See ist auf jeden Fall lohnenswert, z. B. um die vielen Wassersportler bei ihrem Tun zu beobachten. Die Gastronomie rund um den See ist für ihre riesigen, wohlschmeckenden Windbeutel bekannt!
Wir fahren weiter entlang des Laufes der Oker auf der B 498 und kommen vorbei am Königreich „Romkerhalle“. Hier auf dem Unterlauf der Oker tummeln sich u. a. die Wildwasserkanuten und die „Reinhold Messners“ und andere Freeclimber in den Felswänden. Da wird einem schon beim Zuschauen schlecht.
Wir erreichen den Ort Oker und fahren rechts auf einer Nebenstrecke über Bündheim nach Bad Harzburg. Die Stadt zählt heute zu den bekanntesten Heilbädern Norddeutschlands. Eine der Attraktionen ist das Juliusbad, ein Thermalsolebad, das 1970 eingeweiht wurde. In Bad Harzburg gibt es allein sechs Heilquellen, darunter das bekannte Juliushaller Mineralbrunnen. Ein Spaziergang auf der abwechslungsreichen Bummel- und Einkaufsmeile, der Wilhelmsstraße bis hin zum schönen Kurpark lohnt allemal. Vielleicht entschließen Sie sich auch zu einer Fahrt mit der Großkabinenbahn auf den 483 m hohen Burgberg. Genießen Sie dort oben die prachtvolle Sich auf die Stadt und ihre Umgebung.
Von Bad Harzburg aus fahren wir auf der ständig ansteigenden, hervorragend ausgebauten B4 in Richtung Braunlage.
Wir fahren vorbei an den Radau-Wasserfällen, vorbei an der Marienteichbaude nach Torfhaus, was wir nach etwa 10 km erreichen.
Torhaus – wie bekannt – ein internationaler Motorradtreff. An schönen Tagen kann man hier an die 300 Motorräder bestaunen. Man hat von hier aus einen herrlichen Blick auf den höchsten Berg des Harzes, den 1142 m hohen Brocken. Der wohl bekannteste und auch gleichzeitig kürzeste Wanderweg zum höchsten Gipfel des Harzes ist der hier beginnende sog. Goethe-Weg, der über eine Strecken von ca. 10 km stets bergan durch dunkle Fichtenwälder führt.
Wir folgen der B 4 nach Braunlage. Das Fahren im Harz an einem nicht zu heißen Wochentag wird zum Genuß. An einem schönen Wochenende kann es auch schon mal eng werden. Braunlage hat sehr viel zu bieten. Da ist zum einen die Wurmbergbahn. Eine Kabinenseilbahn mit einer Länge von 2800 m, die auf den hohen Gipfel des Wurmberges führt. Sie erschließt ein ideales Freizeitgebiet für Skiläufer, Rodler und natürlich auch Wanderer.
Wir fahren weiter auf der B 27 in Richtung Elbingerode. Noch vor Erreichen der kleinen Ortschaft Elend biegen wir nach rechts ab auf eine wenig befahrene Nebenstrecke bis zu der Ortschaft Sorge. Von dort weiter auf schmalen, kurvenreichen Sträßchen zu der Ortschaft Zorge. Hier auf diesen kleinen Nebenstrecken ist man weitestgehend alleine unterwegs.
Wir fahren weiter nach Hohegeiß. Die Orte sich Geheimtipps für Wintersportler, Naturfreunde und Wanderer.Wir fahren zurück nach Braunlage, durchqueren den Ort und fahren einige Kilometer auf der B 4 bis zum Sonnenberger Kurhaus an der B 242. Wir befinden uns jetzt auf der Harz-Hochstraße und befahren diese bis zum Dammhaus. Dort biegen wir ab auf die B 498 nach Osterode.
Es erfolgt noch mal eine herrliche Talfahrt durch die Ortschaften Riefensbeck und Kamschlacken, vorbei an der Sösetalsperre nach Osterode.
Von dort aus treten wir den Heimweg – wie Eingangs beschrieben – an.
Eine gute Fahrt wünschen das Team vom
„Landhotel Zum Anker“
Familie Best